Programm

Vorläufiges Programm (Stand: 16.7.2024)
Sprach(en)politik in Deutschland
IDS Mannheim, 4.-6.9.2024 

Mittwoch, 4. September 2024

9:30-10:00Begrüßung  und Einführung
10:00-10:30Sprachpolitik und Kosten-Nutzen-Analyse
Bengt-Arne Wickström (Budapest)
10:30-11:00Nordfriesisch: Herkunftssprache, regionale Sprache oder Minderheitensprache?
Samantha Litty (Flensburg) / Lena Terhart (Bräist/Bredstedt) / Ruth Kircher (Flensburg)
11:00-11.30Kaffeepause
11.30-12:00Die Einführung von Englisch als Gerichtssprache in internationalen Handelsstreitigkeiten – Chance oder Gefahr?
Manfred Herbert (Schmalkalden)
12:00-12:30Europäische Sprachenpolitik und ihre Umsetzung in Deutschland am Beispiel des Onlinezugangsgesetzes
Reinhard Goltz / Jutta Engbers (Bremen)
12:30-13:00Korpus, Status und Erwerb: Probleme, Herausforderungen und deren Lösungen beim Sprachausbau des Niederdeutschen
Christiane Ehlers (Hamburg) / Kevin Behrens (Bremen)
13:00-14:00Mittagspause
14:00-15:45Paneldiskussion zu Mehrsprachigkeit und Integration: 4 Impulsvorträge à ca. 15 Min. mit Diskussion
 Qualitative Inhaltsanalyse von Essays von mehrsprachig aufwachsenden Schüler*innen 
Maxime Kops / Katrin Peltzer / Vera Busse (Münster)
 Zur Rolle von Sprachtests im Kontext von Migration und schulischer Bildung
Yee Cheng Foo / Jana Gamper (Gießen)
 Befremdung über „Fremdsprachen“ – die monolinguale Orientierung der Sprachenfächer in der multilingualen Schule
Dita Vogel (Bremen)
 Sprachenpolitik und Integration: Der Einfluss von Sprachkursen auf die soziale Eingliederung von Migranten in Deutschland
Ema Kristo (Tirana)
15:45-16:15Kaffeepause
16:15-16:45Der Wandel sorbischer Sprachpolitik – Von Bewahrung zu Revitalisierung „Sorbisch für alle“
Cordula Ratajczak (Budyšin/Bautzen) / Nicole Dołowy-Rybińska (Warschau)
16:45-17:15Jenisch(e) – Versuch der Anerkennung als Minderheit(ensprache)
Christian Efing (Aachen)
17:15-18:15Plenarvortrag 
Sprachpolitik für autonome Minderheiten als Gegenstand des Völker- und Verfassungsrechts
Oeter (Hamburg)
20:00Abendessen (Selbstzahler)

Donnerstag, 5. September 2024

9:00-10:00Plenarvortrag
Wissenschaftliche Ergebnisse für den übersetzt, Handlungsempfehlungen für die Politik ausformuliert… und dann?
Natalia Gagarina (Berlin)
10:00-10:30Sprach(en)politik zur individuellen und schulischen Mehrsprachigkeit: Sprach- und Schulwahl
Marco Triulzi (Rom) / Katja F. Cantone (Duisburg-Essen)
10:30-11:00Language Education Policy through the eyes of a child: Eine Fallstudie zur Wahrnehmung und Bewertung von (Schul-)sprachen und Sprachenpolitik durch Kinder an einer jüdischen Grundschule
Chiara Lipp (Schwäbisch Gmünd)
11:00-11:30Kaffeepause
11:30-12:00Kooperative Erwerbs- und Vermittlungsplanung am Beispiel des Lehrnetzwerk Niederdeutsch vermitteln (LeNie)
Birte Arendt (Greifswald) / Andreas Bieberstedt (Rostock) /Anne Hertel (Greifswald)
12:00-12:30Sprachpolitik und Spracheinstellungen in Nordfriesland
Ruth Kircher (Flensburg) / Lena Terhart (Bräist/Bredstedt) / Samantha Litty (Flensburg)
12:30-13:00„Ich spüre so einen Aufschwung gegenüber der Sprache“ – Zur Sprachsituation des Niedersorbischen und Ansätzen zu seiner Revitalisierung
Sophie Rädel / Julia Berinkowa / Jean-Rémi Carbonneau / Lutz Laschewski (Chóśebuz/Cottbus)
13:00-14:00Mittagspause
14:00-14.30Historische Ortsnamenpolitik
Eric Iwanski (Dresden)
14:30-15:00„Der deutsch-sorbische Charakter des Siedlungsgebietes der sorbischen Volksgruppe ist zu erhalten“  Die deutsche Sprachpolitik und ihre Auswirkungen auf die Linguistic Landscape der sorbischen/wendischen Lausitz
Evan Bleakly (Chóśebuz/Cottbus)
15:00-15:30Zweisprachige Ortsschilder in Norddeutschland als Manifestationen einer neuen Sprachenpolitik gegenüber dem Niederdeutschen
Albrecht Plewnia (Mannheim)
15.30-16:00Kaffeepause
16:00-18:00Paneldiskussion zu Schulpolitik und Curricula: 5 Vorträge à ca. 15 Min. mit Diskussion
 Regional- und Minderheitensprachen in Schleswig-Holstein im schulischen Kontext
Karen Nehlsen (Kiel)
 Sorbischunterricht und die Evaluierung aktueller Schulkonzepte in Sachsen und Brandenburg
Jana Schulz (Budyšin/Bautzen)
 Nordfriesisch an den Schulen Nordfrieslands: Schein oder Sein?
Terhart Lena (Bräist/Bredstedt) / Samantha Litty (Flensburg) / Ruth Kircher (Flensburg)
 Zur Rolle von kulturellem Lernen und Mehrsprachigkeits-orientierung in gymnasialen Lehrplänen des Fachs Englisch in NRW – Eine qualitativ-inhaltsanalytische Curriculumanalyse
Bernd Frankemölle / Kerstin Göbel (Duisburg-Essen)
 Sprachenpolitische Prozesse in der Lehrkräftebildung in Nordrhein-Westfalen zwischen Makro- und Mikro-Ebene
Caroline Böning (Duisburg-Essen)
20:00Konferenzdinner mit Kulturprogramm

Freitag, 6. September 2024

9:00-9:30Ein sprachplanerisches Konzept für Deutschland
Alastair Walker (Kiel)
9:30-10:00Die bibliothekarische Praxis und Informationsinfrastrukturen im sprachpolitischen Spannungsfeld
Tobias Weber (Frankfurt)
10:00-10:30Sprachenpolitik in Unternehmen: Problemaufriss und erste Ergebnisse einer Pilotstudie
Claus Ehrhardt / Elisa Maiese (Urbino)
10:30-11:00Kaffeepause
11:00-11:30Der Kanon schulischer Fremdsprachen: Eine sprachenpolitische Exploration
Marlene David / Tobias Schroedler / Katja F. Cantone (Duisburg-Essen)
11:30-12:00Sprachmittlungspolitiken
Bernd Meyer (Mainz)
12:00-13:00Plenarvortrag 
Sprach(en)politik in Deutschland: Kritische Reflexionen der Praxis und Theorie
Vít Dovalil (Prag)
13:00-13:30Verabschiedung und Überlegungen für die Zukunft
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